Liebes Tagebuch,
oje, ich bin gar
nicht dazu gekommen dir zu schreiben. Es ist so viel passiert in den letzten
Tagen. Aber fange ich doch am Besten von vorne an.
Der Tag an dem ich
mit Norbert, Möbel kaufen wollte, fing ganz normal an. Nach einer kurzen Nacht
erwachte ich abgeschlagen und müde. Dennoch hatte ich eine gewisse Vorfreude. (welche
Frau hat das nicht bei der Aussicht auf einen Tag shoppen?)
Der Blick in den
Spiegel verriet mir, das die letzten Tage ihre Spuren hinterlassen hatten.
Ich war unschlüssig
ob ich zuerst Frühstücken oder Duschen sollte.
Mein Magen entschied spontan für mich, er knurrte laut. Gähnend bereitete ich mir Kelloggs zu. Doch bevor ich zum Essen kam, mauzte es jämmerlich. Mozarts Magen muss ihm die gleiche Botschaft übermittelt haben wie meiner mir. Also reinigte ich seinen Napf und gab ihm zu fressen, um mich dann anschließend über meine Kelloggs herzumachen.
Mein Magen entschied spontan für mich, er knurrte laut. Gähnend bereitete ich mir Kelloggs zu. Doch bevor ich zum Essen kam, mauzte es jämmerlich. Mozarts Magen muss ihm die gleiche Botschaft übermittelt haben wie meiner mir. Also reinigte ich seinen Napf und gab ihm zu fressen, um mich dann anschließend über meine Kelloggs herzumachen.
Doch irgendwie
schmeckten sie mir an dem Morgen nicht und ich ließ die halbe Schüssel stehen.
( Ich brauche dringend eine
Kaffeemaschine- ohne Kaffee habe ich keinen guten Start in den Tag)
Ich versuchte etwas
unter der Dusche zu entspannen. Mit geschlossenen Augen ließ ich das warme
Wasser meinen Körper runterrieseln. Der Gedanke an die Heidelbeerpfannkuchen
meiner Mutter kam mir in den Sinn. Sie hatte sie immer gemacht, wenn es mir
schlecht ging. Bei Liebeskummer und schlechter Laune generell.
Ich schlüpfte aus der
Dusche und zog mich an. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass Norbert erst in eineinhalb Stunden
vorbei kommen würde.
Genug Zeit für Mamas „Gute-Laune-Pfannkuchen“.
Genug Zeit für Mamas „Gute-Laune-Pfannkuchen“.
Es dauerte nicht
lange bis ich das Rezept gefunden hatte. Genervt stellte ich allerdings fest,
dass einige Zutaten fehlten.
Ich hatte aber solch
einen Appetit auf die Pfannkuchen entwickelt, dass ich beschloss in den
Supermarkt um die Ecke zu flitzen.
Zu meinem Glück war
der Edeka schon früh geöffnet und ich stöberte durch die Regale. Die Auswahl
war grandios. Ich konnte nur schwer wiederstehen mehr zu kaufen. (Na gut, ich gebe es zu! Eine Tafel
Schokolade landete trotzdem in meinem Einkaufskorb)
Als ich alles
beisammen hatte, ging ich rasch zur Kasse, immerhin kam Norbert gleich und ich
wollte doch noch die Pfannkuchen essen.
Als ich bezahlt
hatte, sah ich ihn…
Obwohl ich eigentlich
auf blonde Männer stehe, fiel er mir gleich ins Auge.
Er sah vielleicht
etwas jung aus aber umwerfend niedlich. Ich war hin und her gerissen.
Nein! Ich entschied,
ihn anzusprechen. Tatsächlich wirkte er nicht nur jung, er war jung. Mit einem
18j. kann ich echt nichts anfangen. Aber süß war er…was soll´s?
So nun musste ich
aber schnell nach Hause wenn ich noch in Ruhe essen wollte. Ich hatte noch
genug Zeit. Also fing ich daheim an den Teig zu zubereiten. Bis dahin lief
alles glatt, liebes Tagebuch.
Aber ab da…
Ich will es nicht zu
spannend machen. Eine Sekunde Unaufmerksamkeit, etwas Öl zu heiß geworden und
meine Küche stand in Flammen!!!
Ich war wie gelähmt.
Mozart schnupperte und stob davon. Mein Herz raste, mir wurde übel. Was mache
ich denn jetzt?
Da hörte ich auch
schon die Sirenen der Feuerwehr.
Ich bin so froh, dass ich (bzw. Hugo) den Feueralarmsender bereits
installiert hatte.
Von da an ging alles
rasend schnell. Die Feuerwehr löschte den Brand. Ich stand immer noch unter
Schock.
(auch jetzt, einige Tage später, zittere ich noch bei den Gedanken daran)
(auch jetzt, einige Tage später, zittere ich noch bei den Gedanken daran)
Als ich mich etwas
gefangen hatte, bedankte ich mich bei den Einsatzleuten der Feuerwehr. Trotzdem
kam ich um eine Belehrung, das nächste Mal besser aufzupassen, nicht drum
herum.
Als die Feuerwehr
abgezogen war, wurde mir erst einmal das ganze Ausmaß der Katastrophe bewusst.
Meine Küche war
ruiniert, ich fühlte mich furchtbar, stank nach Rauch und mein Kater war
traumatisiert.
Der Ausflug zum
Möbelhaus hatte sich erledigt. Erst mal
musste ich mich um andere Dinge kümmern.
Es dauerte eine ganze Weile bis ich den verängstigten Mozart aus seinem Versteck locken konnte. Völlig verängstigt kuschelte er sich an mich.
Nach den ersten kläglichen Versuchen, meine Küche wieder sauber zu bekommen, musste ich eingestehen, das ich eine neue brauchte.
Es dauerte eine ganze Weile bis ich den verängstigten Mozart aus seinem Versteck locken konnte. Völlig verängstigt kuschelte er sich an mich.
Nach den ersten kläglichen Versuchen, meine Küche wieder sauber zu bekommen, musste ich eingestehen, das ich eine neue brauchte.
Verstehst du nun
warum ich dir so lange nicht geschrieben habe? Mir zittert immer noch die Hand,
wenn ich daran denke, was alles hätte passieren können.
Aber ich erzähle dir
gleich Morgen von meiner restlichen Woche. Schließlich geht auch die spannend
weiter.






















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